
- Jahrgang 1981, verheiratet (geb. Pusack), eine Tochter
- Abgeschlossene Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau
- Studium der Psychologie mit Diplomabschluss an der Humboldt-Universität zu Berlin
- Seit 2017 in der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin am Institut für Verhaltenstherapie in Berlin mit Schwerpunkt kognitive Verhaltenstherapie und integrativem Ansatz
- Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie (HeilprG)
- Fortbildungen zu Traumafolgestörungen, dissoziativen Symptomen und komplexen Belastungsreaktionen
- Seit fünf Jahren Inhaberin einer Praxis für Autismus- und ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen. In diesem Rahmen zeigen sich in der diagnostischen Arbeit regelmäßig auch Traumafolgestörungen oder traumaassoziierte Symptome, die zunächst nicht im Vordergrund stehen.
Frühere Erfahrungen
- Leitung des Fachdienstes Autismus im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin
- Psychologin im Betreuten Wohnen für Erwachsene mit Persönlichkeitsstörungen und Suchterkrankungen
- Psychologin in der stationären Kinder- und Jugendhilfe
- Psychologische Tätigkeit in verschiedenen klinischen und psychosozialen Arbeitsfeldern
Mich interessiert, wie Erfahrungen nachwirken und warum bestimmte Reaktionen entstehen. Gerade bei Traumafolgestörungen zeigen sich häufig Symptome, die sich nicht sofort einordnen lassen oder erst in bestimmten Situationen auftreten. In der diagnostischen und beratenden Arbeit geht es darum, diese Zusammenhänge verständlich zu machen. Wenn klarer wird, warum etwas passiert, entsteht meist auch mehr Orientierung im Umgang damit.
In meiner langjährigen Arbeit in der Autismus und ADHS-Diagnostik sind mir immer wieder auch traumabezogene Themen begegnet. Viele Menschen berichten von Erfahrungen, die in ihrem Alltag weiterwirken, ohne dass sie zunächst eindeutig als solche erkennbar sind. Dabei zeigen sich in dieser Patientengruppe häufig unterschiedliche Formen von Traumafolgesymptomatik. Dazu gehören posttraumatische Belastungsreaktionen, komplexe Verläufe, dissoziative Symptome sowie Veränderungen im Erleben und in der Persönlichkeitsstruktur.
Gerade im Kontext von Autismus und ADHS zeigen sich solche Zusammenhänge häufig, etwa wenn Überforderung, wiederholte Missverständnisse oder anhaltende Anpassungsanforderungen eine Rolle spielen. Gleichzeitig treten vergleichbare Muster auch unabhängig davon auf, sodass eine sorgfältige und differenzierte Einordnung wichtig ist.
Die Arbeit an dieser Schnittstelle hat mein Interesse an Traumafolgestörungen zunehmend vertieft und zugleich zu einer fachlichen Spezialisierung in diesem Bereich geführt. Heute ist es mir ein Anliegen, diesen Bereich gezielt und eigenständig zu betrachten und Menschen dabei zu unterstützen, ihre individuellen Reaktionsweisen besser zu verstehen und einzuordnen.
