Herzlich willkommen in meiner Praxis!
Diplom-Psychologin Katharina Ziob
Diagnostik auf Selbstzahlerbasis (HeilprG)
In meiner Praxis biete ich spezialisierte Testverfahren für Erwachsene mit Traumafolgestörungen an. Die Diagnostik findet vor Ort in Berlin statt, alternativ ist eine Online-Untersuchung per Video möglich.
Ich arbeite in eigenen Praxisräumen, in denen neben der Traumadiagnostik auch Diagnostik im Bereich Autismus und ADHS angeboten wird: Autismus- und ADHS-Diagnostik, Dipl.-Psych. Katharina Ziob
„Vielleicht muss man die Dunkelheit kennen, um das Licht zu verstehen“(Madeleine L’Engle)
Diagnostik von Traumafolgestörungen
Belastende Erfahrungen können lange im Inneren weiterwirken. Manchmal zeigen sie sich in wiederkehrenden Erinnerungen oder in einer Anspannung, die scheinbar ohne klaren Anlass auftaucht. Manche Menschen erleben Phasen starker emotionaler Überforderung, andere fühlen sich innerlich wie abgeschnitten oder fremd in bestimmten Situationen. Auch Schwierigkeiten in Beziehungen, ein dauerhaft unsicheres Selbstbild oder Probleme im Umgang mit Gefühlen können damit zusammenhängen.
Solche Erfahrungen wirken oft verwirrend. Viele Menschen fragen sich lange, warum bestimmte Situationen so viel Kraft kosten oder weshalb der eigene Körper manchmal reagiert, als sei noch immer eine Gefahr vorhanden. Eine diagnostische Abklärung soll hier vor allem eines leisten. Sie soll helfen, das eigene Erleben verständlich zu machen und Zusammenhänge behutsam einzuordnen.
Welche Traumafolgestörungen in der Diagnostik betrachtet werden
Traumatische Erfahrungen können unterschiedliche psychische Folgen haben. In der diagnostischen Abklärung werden insbesondere folgende Bereiche berücksichtigt:
- Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)
- Dissoziative Symptome und dissoziative Störungen (bspw. Depersonalisation, Derealisation)
- Partielle dissoziative Identitätsstörung und dissoziative Identitätsstörung (pDIS/DIS)
- Persönlichkeitsstörungen, besonders dann, wenn sie im Zusammenhang mit frühen Belastungs- oder Traumatisierungserfahrungen stehen
Zu jedem dieser Bereiche finden sich auf den folgenden Seiten ausführlichere Erklärungen. Viele Menschen erleben es als entlastend, die eigenen Erfahrungen darin wiederzuerkennen und besser zu verstehen, was im Inneren eigentlich geschieht.
Warum eine sorgfältige Diagnostik von Traumafolgestörungen wichtig ist
Traumabezogene Symptome können sehr unterschiedlich aussehen. Angst, innere Unruhe, depressive Erschöpfung, emotionale Instabilität, Konzentrationsprobleme oder Schwierigkeiten in Beziehungen können ähnliche Erscheinungsformen haben und dennoch aus ganz unterschiedlichen Ursachen entstehen.
Eine fundierte Diagnostik versucht deshalb nicht, einzelne Symptome isoliert zu betrachten. Sie nimmt sich Zeit für die Lebensgeschichte, für aktuelle Belastungen und für die Art, wie Gefühle, Beziehungen und innere Reaktionen erlebt werden. Erst aus dieser ruhigen und sorgfältigen Gesamtschau entsteht ein Bild, das wirklich stimmig ist.
Diagnostik von Traumafolgestörungen in meiner Praxis
Die diagnostische Abklärung erfolgt in meiner Praxis über strukturierte Gespräche, standardisierte Fragebögen und bei Bedarf über spezielle diagnostische Interviews für Traumafolgestörungen und dissoziative Symptome. Wichtig ist dabei vor allem eine Atmosphäre, in der Erfahrungen in Ruhe erzählt und eingeordnet werden können.
Eine klare diagnostische Einschätzung kann dabei helfen, das eigene Erleben mit mehr Verständnis zu betrachten. Viele Menschen erleben es als erleichternd, wenn Dinge, die lange unklar oder schwer erklärbar waren, plötzlich einen nachvollziehbaren Zusammenhang bekommen. Manchmal fühlt sich das ein wenig so an, als würde etwas im Inneren ruhiger werden, weil das eigene Erleben endlich einen Platz und eine verständliche Sprache bekommt.
E-Mail: kontakt@trauma-diagnostik.de
